Judo – der sanfte Weg

Bei uns im Fuji-Yama steht das spielerische und kreative Judo im Vordergrund. Unsere Trainer fördern Kinder und Jugendliche im Judo-Freizeitsport, sowie auch im Wettkampfjudo. Das Training beinhaltet intensive Fallschule, Würfe, Hebel, Würgegriffe und Festhaltegriffe. Am Anfang wird altersgerecht die Fallschule geübt und dann kommen schon die ersten Stand- und Bodentechniken. Dabei steht als Ziel aber nicht der eigene Sieg im Vordergrund, sondern das Üben mit dem Partner, ohne ihn zu verletzen. Wichtig ist im Training das Streben nach Harmonie durch Selbstbeherrschung, zu lernen mit anderen zu kooperieren und sich dennoch durchsetzen zu können, an eigenen Erfolgen zielgerichtet arbeiten und andere fördern.

Judo bedeutet immer: Kämpfen lernen – mit den Partnern beim Training, mit den sportlichen Gegnern im Wettkampf und mit sich selbst bei Siegen und Niederlagen, bei Fortschritten und Rückschlägen, Erfolgen und Verletzungen.

Unsere Judoka trainieren nach diesen Aspekten. Mit Spiel und Spaß, aber mit dem Gedanken an die Prinzipien des Kampfsports.

Im Fuji-Yama trainieren wir das Kawaishi-System (Stand- und Bodentechniken). Das Kawaishi-System ist das komplette Lehrsystem, beruhend auf dem altertümlichen Judo-System. Judo ist eine japanische Kampfkunst, dessen Ursprung im traditionellem Jiu-Jitsu (sanfte Kunst) liegt, dem die Kampftechniken der Samurai zugrunde lagen. Jigoro Kano, Gründer des Judos, begann 1880 aus dem Jiu-Jitsu gefährliche Techniken zu entfernen und entwickelte sein eigenes System, dass er Judo nannte. Großen Wert legte er bei der Entwicklung des neuen Kampfsports auch auf die geistige und moralische Erziehung des Menschen. Weiterhin integriert Kano die Fallübungen in sein System, da Judo durch das Verbot von Schlägen und Tritten enorm wurflastig wurde.

Kanos Grundprinzipien des Judos

Die beiden folgenden Grundprinzipien, welche Kano für sein Judo formulierte, haben im Wesentlichen dazu beigetragen, dass Judo nicht nur als Sportart, sondern auch als Erziehungsprinzip verstanden wird und auf der ganzen Welt verbreitet wurde.

  • Das technische Prinzip: Sei-ryoku-zen-yo (bestmöglicher Einsatz von Geist und Körper)
  • Das moralische Prinzip: Ji-ta-kyo-ei (gegenseitiges Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen)

Die Kleidung im Judo

Für die meisten Sportarten gibt es eine spezielle Kleidung, so auch im Judo. Diese besteht in der Regel aus einer weißen Jacke (Uwagi), einer weißen Hose (Zubon) und einem Gürtel (Obi). Zusammen nennt man den kompletten Anzug Judogi oder kurz Gi. Weibliche Judoka tragen unter der Jacke ein weißes T-shirt.

Graduierungen und die Gürtelfarben

In den Kampfkünsten (Budo) zeigt die Farbe des Gürtels den Fortschritt des Übenden an. Dieses System der Graduierung führte Jigoro Kano ein (wurde auch von anderen Kampfsportarten später übernommen) und ist bis heute als Standard (mit geringfügigen Abweichungen) anzusehen.

Mudansha (Schüler) Grade:

9. Kyu weißer Gürtel
8. Kyu weiß-gelber Gürtel
7. Kyu gelber Gürtel
6. Kyu gelb-orangener Gürtel
5. Kyu orangener Gürtel
4. Kyu orange-grüner Gürtel
3. Kyu grüner Gürtel
2. Kyu blauer Gürtel
1. Kyu brauner Gürtel

Yudansha (Meister) Grade:

1. Dan schwarzer Gürtel
2. Dan schwarzer Gürtel
3. Dan schwarzer Gürtel
4. Dan schwarzer Gürtel
5. Dan schwarzer Gürtel
6. Dan schwarzer oder rot-weißer Gürtel
7. Dan schwarzer oder rot-weißer Gürtel
8. Dan schwarzer oder rot-weißer Gürtel
9. Dan schwarzer oder roter Gürtel
10. Dan schwarzer oder roter Gürtel

Unsere Trainer

  • Lilly Dittmann
  • Felix Dittmann

Lust auf Judo?

Du bist gerne zu einem kostenlosen Probetraining eingeladen. Hierbei kannst Du Dich mit unseren Trainingsmethoden vertraut machen und unsere Mitglieder und Trainer persönlich kennenlernen. Du brauchst nur Deine normalen Sportklamotten und Trinken mitzunehmen. Wir freuen uns auf Dich!

Donnerstags, 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr in der Gudewerdthalle in Eckernförde (ab 6 Jahren).

Eckernförder Karate-Verein Fuji-Yama e.V. – 2019